Der Sommer ist vorbei, die Blätter färben sich langsam, und in der Gärtnerei merken wir, dass sich die Kunden fragen, was sie noch tun müssen, bevor der Winter kommt. Mit einem Nachmittag Arbeit im Oktober kommst du problemlos durch den Winter. Dies ist die Checkliste, die ich selbst zu Hause abarbeite und die ich auch meinen Kunden mitgebe.
1. Letzter Formschnitt
Schneide deine Hecke Anfang Oktober leicht in Form. Schneide sie nicht zu stark zurück, das hast du bereits im Juni getan. Schneide nur die Triebe ab, damit die Hecke den ganzen Winter über schön dicht bleibt.
2. Laub am Fuß entfernen
Eine dichte Schicht Herbstlaub unter deiner Hecke hält Feuchtigkeit zurück und kann Schimmel verursachen. Harke das Laub einfach weg oder verwende es an anderer Stelle im Garten als Mulch.
3. Düngung mit Kalk und Kalium
Eine Herbstdüngung mit Kalium macht die Pflanze frostbeständiger. Kalk hilft, den Säuregehalt des Bodens auszugleichen, insbesondere bei sandigen Böden. Streuen Sie die Dünger leicht aus und gießen Sie kurz nach.
4. Bei Trockenheit weiterhin gießen
Auch immergrüne Hecken verdunsten im Januar Wasser. Wird der Oktober oder November trocken? Dann gieße deine Hecke noch einmal reichlich, bevor der Frost einsetzt. Das macht einen großen Unterschied.
5. Stützen und abstützen
Hast du eine hohe oder noch junge Hecke? Ein provisorischer Windschutz oder ein paar Pfähle können bei den ersten Winterstürmen viel Schaden verhindern. Ein kleiner Aufwand, manchmal ein großer Unterschied.
6. Ein genauer Blick auf Schädlinge
Buchsbaumzünsler, Pilzbefall, Blattläuse. Gehen Sie die Hecke einmal gründlich in der Breite durch. Wenn Sie im Herbst etwas dagegen unternehmen, beugen Sie oft größeren Problemen im Frühjahr vor.
Wenn du diese sechs Punkte an einem Nachmittag erledigst, kannst du sicher sein, dass deine Hecke den Winter gut übersteht. Und hast du dabei Fragen? Schreib mir gerne eine Nachricht, ich helfe dir gerne weiter.



Stan Verwaaij